Oft benutzt und immer noch recht aktuell - ausser, dass die kleineren Auflösungen immer unbedeutender werden: Unter www.mobilewebdesign.de/beispiele/viewport-sizes.html habe ich einige verbreitete Display-Auflösungen als iFrames angelegt.
So eine Seite kann während der lokalen Entwicklung einer Mobile-Site hilfreich sein, um die “Wirkung” des eigenen Schaffens auf verschiedenen Displays ein wenig im Auge zu behalten. Einfach die URLs austauschen (und nicht den Internet Explorer verwenden).
Im Feld oben die zu testende Adresse eingeben. Wild hin-ge-hackt - ich weiß. Aber es erleichtert die Arbeit etwas. Wer länger an einem Projekt arbeitet, kann ja in den iFrames seine Adresse bei src=”…” eintragen.
Erleben nach dem großen App-Store-Erfolg mobil-optimierte Webanwendungen vielleicht doch wieder eine Renaissance?
Ich muss erkennen: Ich habe 2007 die weitere Entwicklung des “Mobile Web” ganz anders eingeschätzt. Mit diversen, einigermaßen leistungsfähigen Smartphones ausgestattet dachte ich “jetzt geht’s los”. Jetzt werden Webseiten für Handys benötigt, immer mehr Geräte “können das”, das ist das nächste große Ding. Habe mich mit XHTML-MP und WAP-CSS beschäftigt, Geräte-Betriebssystem-Browser-…-spezifische Besonderheiten untersucht und (teilweise) gelöst, mich zum “Certified DotMobi Web Developer” weitergebildet, einige mobile Sites entwickelt und überhaupt viel gelernt.
Dann kam das iPhone und mit ihm kurz darauf der AppStore. Plötzlich wurde klar, dass sich hier - neben allerlei Apps und dem Businessmodell hinter alledem - eine völlig neue Art des mobilen Internet entwickeln würde. Und so ist’s dann auch gekommen: Native Apps nutzen das Internet, um zu funktionieren. Der (mobile) Browser wird da gar nicht benötigt. Und jede andere Firma, jedes andere System zieht nach. Nokia, Palm, Android, Windows Mobile…
Aber trotzdem frage auch ich mich: Muss denn alles eine “App” sein? Ist nicht auch viel Marketing-Tam-Tam dabei, wenn man etwas, was wirklich gut im Browser liefe dennoch als App baut. Meistens “nur” als iPhone, weil’s so hip ist und jede weitere App für eine andere Plattform dann auch wieder erst entwickelt (also bezahlt) werden müsste? Insbesondere weil die mobilen Browser und die Geräte ja heute wirklich viel mehr können als 2007. HTML5 zum Beispiel… Und auch Desktop-Websites halbwegs benutzbar darstellen.
Tja. Was also wird aus dem (browserbasierten, optimierten) mobile Web? War’s das also?