Mrz 31 2008
Mobile Webdesign for BlackBerry
Wenn es um Webdesign für bzw. das XHTML/CSS - Rendering auf BlackBerry Devices geht, gibt es ein paar Dinge zu beachten, die hier “irgendwie anders” sind. Ich arbeite gerade an ein paar mobilen Testcases, die ich asap hier posten werde. Das wichtigste über BB-Besonderheiten (vor allem in Punkto CSS) in Kürze:
- Vergiß margin und padding, Workaround: Border setzen mit Farbe wie Hintergrund oder Old-School Tabellenkonstrukte
- Abstände zwischen Überschriften und Absätzen (überhaupt zwischen Textelementen) sind nicht kontrollierbar
- Die Default Blackberry Schrift entstammt der Familie “BBMillbank”. Die ist eher sehr weitlaufend und nicht wirklich gut leserlich - nutzbare Schriftgrößen muß ich noch auschecken
- float:left auf Blockelementen geht (bei Nokia S40 z.B. offenbar nicht)
Abgesehen davon, daß verschiedene Devices natürlich eigentlich auch verschiedene Arten von Navigationen bräuchten (bzw. sinnvoll darstellen können), werde ich nun schon auch bei “einfachen” Mobile-Web-Sites zumindest eine serverseitige Styles-Weiche einbauen, um die verschiedenen Fähigkeiten (oder Bugs) zu umschiffen. Zwar noch keine Content-Adaption (zwischen verschiedenen Mobilgeräten), aber doch - ich nenne es mal - “Style-Adaption”.
Entweder so:
- Wenn du ein BlackBerry bist: nimm blackberry.css
- wenn du ein Windows Mobile bist: nimm winmobi.css
- wenn du ein Nokia S40 bist: nimm nokias40.css
- wenn du ein Opera-Mini bist: nimm operaminni.css
- …
- Wenn nichts von obigem auf dich zutrifft, dann nimm default.css
Oder etwas anders, fast umgekehrt:
- nimm default.css
- wenn du xy bist, addiere zudem xy.css
- …
Ich weiß noch nicht, was besser pflegbar ist. Komplett unterschiedliche Styles oder Devicegruppen-specifische Zusätze.
Die nächsten Posts: Habe zwei neue Bücher zum Thema, darüber möchte ich berichten - und die Testcases für BlackBerry etc…
Update:
Meldungen zum Thema BlackBerry-Verbreitung auf Golem.de: “Die BlackBerry-Welle - Insgesamt lieferte RIM im Geschäftsjahr 2007/2008 rund 4,4 Millionen BlackBerrys aus. …”