Immer bemüht meinen Pool an Testgeräten zu erweitern, erwäge ich schon länger die Anschaffung eines Palm Pre. Auch als möglicher iPhone-Ersatz im täglichen Betrieb wäre es gut denkbar. Das aktuelle webOS 1.4.x soll auch sehr gut sein, der Webkit-Browser sicher großartig.
Umso mehr wunderte es mich heute zufällig zu sehen (im Vorbeigehen am O2-Shop), dass das Gerät deutlich im Preis gesenkt wurde. Für 240,- bei Kauf bis Ende August, so der O2-Verkäufer. Und bei Amazon gibt es das Pre jetzt schon für ca. 200 EUR: Palm Pre Smartphone O2 Branding schwarz
- vor nicht allzu langer Zeit stand da eher vierhunderachtzig auf’m Preisschild.
Kommt da etwa bald ein Neues raus?
Leider, leider ist dieses Smartphone nicht wirklich repräsentativ im Sinne typischer, verbreiteter Mobile Web Nutzer, sodass es als Test-Client für meine Arbeit nicht unbedingt ganz oben auf meiner Wunschliste steht. Die Besitzer in meinem Bekanntenkreis sind allerdings allesamt happy damit…
Also was nun? To Pre or not to Pre…? Das ist hier die Frage.
Update:
Also klar, es gibt mittlerweile das Palm Pre plus
, was insgesamt besser ist. Aber nicht soo viel besser, als dass es mir mehr als das doppelte wert wäre. Die meisten Verbessungen ergebensich eh aus den Software - Updates. Ergo habe ich soeben en orginal Ur-Pre bestellt.
Kleines Update zu meinem Off-Topic-Artikel vom 3. Februar 2010 “Was ist Mobile Web Design wert?“. Damals bezifferte bizinformation.org den Wert von mobilewebdesign.de mit fast 13.000 EUR.
Nun machte mich Kommentator Marco darauf aufmerksam, dass der Wert gestiegen sei, nämlich auf nunmehr (Stand heute) immerhin 32.871,51 EUR.
Das ist mehr als doppelt soviel. In sechs Monaten. Trotz Krise. (Wäre dies ein Aktiengessellschaft, hieße die Empfehlung: …kaufen! )
Siehe: mobilewebdesign.de Bewertung € 32.871,51
Tja Leute, der Preis ist heiss! Danke an den Leser Marco für den Hinweis…
“Phone Audioguide - hören Sie, was es zu sehen gibt.“
David Heintz von Phone Audioguide (*) ermöglicht Anbietern / Betreibern von Sehenswürdigkeiten, Messen, Museen etc. eine einfache und kostengünstige Möglichkeit, akustische Führungen durch eben diese Sehenswürdigkeiten anzubieten, ohne dass der Betreiber in irgendwelche Hardware investieren müsste. (Man kennt das z.B. von Museen, wo man solche Kästen mit Kopfhörern ausleihen kann, die einen dann durch die Ausstellung geleiten.)
Das Verfahren ist denkbar simpel: Der Besucher ruft entweder von seinem Handy aus eine Festnetznummer an - in Zeiten von Festnetzflatrates unproblematisch - und lässt sich so leiten, oder er ruft eine simple mobil optimierte Website auf, wo er pro Station seines Rundganges per Klick entweder eine MP3-Datei abruft, oder eine verlinkte Telefonnummer anruft. Je nach persönlicher Situation oder Netzauslastung kann das eine oder das andere sinnvoller sein…
All das wird auf Schildern bzw. in vor Ort verteilten Flyern sehr klar verständlich kommuniziert.
Ein klasse Konzept wie ich finde. Die mobile Sites kommen noch sehr einfach daher, es musste mal wieder sehr schnell gehen. Die knöpfe ich mir aber alsbald vor…
Infos dazu und Beispiele: www.phone-audioguide.de
Vor allem bei Betreibern aller Art kommt das Konzept gut an, weil:
- Ein Handy - oft mit Festnetzflat - haben fast alle Besucher sowieso dabei
- Die Mobile-Web-Fraktion kann’s sogar Buzzword-kompatibel nutzen
- Ein Audioguide an sich ist sehr nützlich
- Keine Hardware muss beschafft, gewartet, verliehen oder repariert werden
Ergo ist das Ganze für den Anbieter viel günstiger als herkömmliche Verfahren. Und sehr gut produziert sind die Guides sowieso.
(*) Disclaimer:
Ich bin da involviert: David Heintz ist ein langjähriger Freund von mir, und ich helfe ihm in Sachen Web/Mobile Web.
Ich bin ja eher für das Testen auf echten Geräten. Mit echten Providern. Aber im Vorfeld, während der Entwicklung einer Mobile-Web-App, kann so ein Simulator ganz nützlich sein.
Vor allem der neue Opera Mobile 10 Emulator erscheint mir sehr praktisch, zumal er tatsächlich so Sachen wie den Opera Compressions Proxy simuliert (oder geht der wirklich darüber?).
Für den schnellen Test zwischendurch gibt’s auch online den Opera Mini Simulator …
Im Oktober 2009 führte Robert Rockmann aus Berlin im Rahmen seiner Bachelor-Arbeit eine Umfrage durch. Heute stellt er uns freundlicherweise das Ergebnis - seine mit “sehr gut” bewertete Bachelor-Arbeit - zur Verfügung:
Konzeption & Distribution mobiler Inhalte
Eine empirische Untersuchung zur Nutzerzufriedenheit von Hybrid-
Applikationen am Beispiel der Social-Networks Facebook und StudiVZ
Download (PDF):
http://www.robert-rockmann.de/download/bachelor-thesis-mobile-web/
Herzlichen Glückwunsch Robert Rockmann zu dem guten Ergebnis und vielen Dank für den Link!
Ok, ok - der Titel ist etwas irreführend und dieser Post leicht off-topic, aber: Kürzlich machte mich jemand darauf aufmerksam, dass diese Website hier (mobilewebdesign.de) - laut bizinformation.org - angeblich fast 13.000 EUR wert sei.
Seht selbst: mobilewebdesign.de Bewertung: EUR 12.927,93
Da muss ich doch mal kräftig schmunzeln. Kaufinteressenten können sich ja gerne mal melden
Ansonsten hätte ich noch im Angebot:
- mobilecampaigning.de
- mobilecampaigning.com
- mobilecampaigning.mobi
Na, da könnte man doch was draus machen, oder?
Erleben nach dem großen App-Store-Erfolg mobil-optimierte Webanwendungen vielleicht doch wieder eine Renaissance?
Ich muss erkennen: Ich habe 2007 die weitere Entwicklung des “Mobile Web” ganz anders eingeschätzt. Mit diversen, einigermaßen leistungsfähigen Smartphones ausgestattet dachte ich “jetzt geht’s los”. Jetzt werden Webseiten für Handys benötigt, immer mehr Geräte “können das”, das ist das nächste große Ding. Habe mich mit XHTML-MP und WAP-CSS beschäftigt, Geräte-Betriebssystem-Browser-…-spezifische Besonderheiten untersucht und (teilweise) gelöst, mich zum “Certified DotMobi Web Developer” weitergebildet, einige mobile Sites entwickelt und überhaupt viel gelernt.
Dann kam das iPhone und mit ihm kurz darauf der AppStore. Plötzlich wurde klar, dass sich hier - neben allerlei Apps und dem Businessmodell hinter alledem - eine völlig neue Art des mobilen Internet entwickeln würde. Und so ist’s dann auch gekommen: Native Apps nutzen das Internet, um zu funktionieren. Der (mobile) Browser wird da gar nicht benötigt. Und jede andere Firma, jedes andere System zieht nach. Nokia, Palm, Android, Windows Mobile…
Aber trotzdem frage auch ich mich: Muss denn alles eine “App” sein? Ist nicht auch viel Marketing-Tam-Tam dabei, wenn man etwas, was wirklich gut im Browser liefe dennoch als App baut. Meistens “nur” als iPhone, weil’s so hip ist und jede weitere App für eine andere Plattform dann auch wieder erst entwickelt (also bezahlt) werden müsste? Insbesondere weil die mobilen Browser und die Geräte ja heute wirklich viel mehr können als 2007. HTML5 zum Beispiel… Und auch Desktop-Websites halbwegs benutzbar darstellen.
Tja. Was also wird aus dem (browserbasierten, optimierten) mobile Web? War’s das also?
Peter Paul Koch macht sich Gedanken über Sinn und Unsinn von solchen iPhone Apps, die seiner Meinung nach auch als “stinknormale Web-Applikationen” (also “Websites”) funktionieren würden.
Ich weise hier darauf hin, da ich selber diese Diskussion oft führe. Nicht alles, aber doch sehr vieles könnte als generische, mobile “Website” umgesetzt werden - natürlich gerne mit Device-Detection - oder, wenn gewünscht, auch nur “iPhone-Detection” - und hätte dann gleich eine viel größere Reichweite (nämlich alle anderen halbwegs fähigen Endgeräte) bei i.A. geringeren Entwicklungskosten und weniger “hassle” (Ärger).
Hier also der Artikel von PPK: “Native iPhone apps vs. Web apps”
Bachelor-Abschlussarbeit zum Thema “Mobile Hybrid-Apps als mögliche Lösung zur Überwindung der Gerätefragmentierung”
Gestern erreichte mich die freundliche Anfrage von Robert Rockmann aus Berlin, der im Rahmen seiner Bachelor-Arbeit mit o.g. Titel folgende Umfrage durchführt: “Untersuchung zur mobilen Nutzung von SocialNetworks“. Klingt interessant.
Ich zitiere:
“Ich schreibe derzeit an meiner Bachelor-Abschlussarbeit zum Thema “Mobile Hybrid-Apps als mögliche Lösung zur Überwindung der Gerätefragmentierung”. Dazu untersuche ich mit Hilfe einer Online-Umfrage die mobile Nutzung von Facebook und StudiVZ hinsichtlich Nutzererwartungen und Nutzerbefriedigung. Insbesondere geht es darum aufzuzeigen, ob – und welche – Unterschiede es bei den Nutzern von iPhone-, Android-, Blackberry-Geräten gibt.
Facebook hat für jedes Gerät eine eigene App entwickelt, doch ein einheitlichen Funktionsumfang, bzw. eine einheitliche User-Experience wird dabei nicht gewährleistet. StudiVZ dagegen hat – soweit ich das feststellen konnte – für iPhone und Android-Nutzer eine nahezu identische App entwickelt. Ich möchte die Ergebnisse der jeweiligen Plattformen gegenüberstellen und aufzeigen, dass eine einheitliche App auf mehreren Endgeräten zu einer identischen Zufriedenheit der Nutzer der unterschiedlichen Geräte führen kann, und dass die Entwicklung von Hybrid-Apps dazu beitragen könnte.
Ich würde mich freuen, wenn Sie an der Umfrage teilnehmen würden. (…)”
Hier nochmal der Link zur Umfrage:
http://survey.robert-rockmann.de/index.php?sid=96692〈=de
Mein Artikel in der Zeitschrift T3N vom September 2008 ist mittlerweile hier online nachlesbar:
“Mobiles Surfvergnügen”, Michael Schwarz (T3N, Ausgabe 13)